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Unternehmen

Immer weniger Ärzte haben zunehmend mehr Patienten zu versorgen

Kooperation zur Sicherung des hausärztlichen Nachwuchses beschlossen

Immer weniger Ärzte1 haben zunehmend mehr Patienten1 zu versorgen und bereits in den kommenden Jahren geht rund ein Drittel der Allgemeinmediziner1 in Pension. Einige der niedergelassenen Ärzte1 haben derzeit keine Aussicht auf Nachfolge für ihre Praxis und so sorgen sich längst nicht mehr nur die Menschen auf dem Land um eine gute ärztliche Grundversorgung.

Um dem drohenden Ärztemangel im Raum Chemnitz entgegenzuwirken, haben am 29.04.2015 erstmals in Sachsen drei große Krankenhäuser und mehrere nieder­ge­lassene Hausärzte1 sowie angestellte Ärzte1 in Medizinischen Versor­gungs­zent­ren einen Vertrag für einen gemeinsamen Weiterbildungsverbund in der Fach­richtung Allgemeinmedizin unterzeichnet.

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Ärztliche Versorgung in Schneeberg

Poliklinik Chemnitz übernimmt Praxis für Allgemeinmedizin
› Hausarztpraxis Dipl.-Med. Gisela Eichelkraut wird fortgeführt

Zum Jahreswechsel 2015/2016 hat Frau Dipl.-Med. Gisela Eichelkraut ihre eigenständige Praxis als niedergelassene Medizinerin am Schneeberger Standort an die Poliklinik gGmbH Chemnitz übergeben und wird zunächst weiterhin für die Praxis und Patientenversorgung bis Ende 2016 erhalten bleiben.

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1 Zur besseren Lesbarkeit wurde auf die weibliche Form verzichtet.

Das Mammakarzinom des Mannes

Eine oft vergessene Erkrankung

Das Mammakarzinom des Mannes ist eine seltene Krebserkrankung, der bei der Etablierung von Brustzentren und von gynäkologisch-onkologischen Schwerpunktpraxen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als noch vor einigen Jahren. Bedingt durch das geringe Auftreten dieses Karzinoms liegen derzeit auch nur wenige, vor allem retrospektive Untersuchungen sowie Fallbeschreibungen vor.

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› [Redaktionsdienst]

 

Benefizkonzerte der Sächsischen Mozart-Gesellschaft (e.V.) sowie des Vereins „aktives Leben und Gesundheitsförderung Chemnitz e.V.“

Vielfach bleiben Ideen nur Theorie, da alleiniges ehrenamtliches Engagement für die erforderliche Bewältigung in­dividueller Problemstellungen nicht ausreicht. Hier leistet das Sozialpädiatrische Zentrum Chemnitz als medi­zi­nische Diagnostik- und Therapieeinrichtung mit seiner interdisziplinären Arbeit seit über 20 Jahren einen ganz ent­scheidenden Beitrag für Gesundheit und Entwicklung im Kindes- und Jugendalter.

In enger Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern steht im Versorgungsnetz u.a. die Unterstützung von Familien mit zu früh ins Leben gestarteten Kindern, die psychologische Beratung für Kinder oder minderjährige Angehörige krebskranker bzw. chronisch erkrankter Eltern und Großeltern und die Musiktherapie als ergänzendes Thera­pie­angebot, um z.B. den kommunikativen Zugang zu den Kindern zu erhalten und Konzentration und Wahr­nehmungs­fähigkeit zu stärken. So kommen in der Prävention, Kuration sowie Rehabilitation dem Kind oder den Eltern hel­fen­de Therapieformen und -mittel zugute, die nicht durch die Familien selbst oder Krankenkassen finanziert werden.
Um diese Defizite auszugleichen, wurde der Verein „aktives Leben und Gesundheitsförderung Chemnitz e.V.“ ge­­gründet und es entstand eine gelebte Partnerschaft von sozialer und medizinischer Hilfe in Kooperation mit der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. mit ihrem Projekt „100Mozartkinder“.

Die musiktherapeutischen Ansätze in der Ensemblearbeit sind eine wichtige Behandlungsmethode, welche die um­fangreichen sozialpädiatrischen Betreuungsangebote des Sozialpädiatrischen Zentrums wirkungsvoll ergänzen können. Sie werden neben psychiatrischen, psycho‐diagnostischen und physiotherapeutischen Behandlungs­methoden angeboten, um das Selbstwertgefühl der jungen Patienten zu stärken, Handlungsfähigkeiten her­zu­stellen. Dabei kann Musiktherapie zugleich geschenkte Lebensfreude sein.

Musiktherapie ist ein Leistungsangebot, dessen Kosten von Krankenkassen und Sozialämtern nicht übernommen werden. Die Sächsische Mozart-Gesellschaft e.V. und der Verein „aktives Leben und Gesundheitsförderung Chemnitz e.V.“ möchten deshalb u.a. mit musiktherapeutischen Angeboten die Arbeit des Sozialpädiatrischen Zentrum unterstützen.

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›  [Klinoskop, 21. Jahrgang, Ausgabe [4] 2014 (Seite 41)]
›  [PR-Artikel, Veranstaltungsrückblick]

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