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12.05.15 10:03 Uhr

Nach Frühstart ein Wiedersehen

Rückblick 10. Frühchentreffen in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Zur Jubiläumsauflage kamen am 9. Mai rund 100 Kinder mit Eltern und An­ge­hörigen, die 2011 zu zeitig geboren wurden und die, die heute bereits 10 bis 15 Jahre alt sind. Das nunmehr 10. Frühchentreffen in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikum Chemnitz möchte den Erfahrungsaustausch zwischen Frühchen-Eltern erleichtern und bot den Kindern abermals ein attrak­tives Rahmenprogramm mit viel Raum, um gemeinsam zu spielen und zu lach­en.

Vor Ort waren u.a. auch viele Ärzte und Schwestern, der Elternverein Chem­nitzer Frühstarter e.V. sowie Mitarbeiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) der Poliklinik GmbH Chemnitz mit vielen Informationen und Angeboten für Groß und Klein. Hinter vielen Eltern frühgeborener Kinder liegt bereits eine aufregende und sorgenvolle Zeit. Mit dem unreifen Start ins Leben sind häufig gesundheitliche Defizite verbunden, die eine anstrengende intensivmedizinische Behandlung erfordern und Frühchen lange einschränk(t)en.

Die Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Fachbereichen der Frühgeborenen-Nachbetreuung des SPZ hatten für die mehrheitlich fröhlichen Kinder verschiedene Angebote wie Bälle fischen, Frösche angeln und Kinderschminken im Programm. So war die sozialmedizinische Nachsorgeeinrichtung des SPZ ein attraktiver Treffpunkt für Kinder und deren Eltern, die mit viel Spaß und Freude dabei waren. Zum Abschluss schickten die Kinder traditionell ihre per­sön­lichen Wünsche mit bunten Luftballons auf die Reise.

Hintergrund:
Im europäischen Vergleich hat Deutschland der Statistik* zufolge mit über 9 Prozent leider eine der höchsten Früh­geburtsraten (d.h. die Kinder werden vor vollendeter 37. Schwangerschaftswoche geboren). Doch dank der enor­men medizinischen Fortschritte können immer mehr Frühgeborene gesund aus dem Klinikum entlassen werden und engagierte Mediziner und Therapeuten geben heute mit umfassenden Versorgungsangeboten Chancen und Ent­wicklungs­mög­lich­kei­ten wie nie zuvor.

Jörg Kottwitz
Marketing/Öffentlichkeitsarbeit

*Deutsches Ärzteblatt

9. Mai 2015

Weitere Informationen finden Sie [hier] › Frühförderung am SPZ

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